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Natur - Korsika entspricht so gar nicht den Vorstellungne, die man sich von einer Mittelmeerinsel macht. Tatsächlich ist keine andere Mittelmeerinsel so grün wie Korsika. Das Grün der Kastanienwälder der Castagniccia, das raschelnde Grün des duftenden Macchia-Gestrüpps, die kühle Frische der Almen im Hochsommer,die hundertjährigen korsischen Schwarzkiefern, die im Forêt d'Aitone ihre immensen grünen Wipfel in den Himmel strecken, die smaragdgrünen Bergseen, das silbrige Grün des Nebbio, die durchsichtigen Wasserfälle und Wasserbecken des Restonica-Tals und im Früjahr das grüne Band des Weinbaugebiets Patrimonio. ATMEN SIE DEN DUFT DER "MAQUIS" GENANNTEN MACCHIA-STRÄUCHER - Mit über 2000 Pflanzenarten bietet Korsika eine verblüffende Farbenvielfalt. Sie müssen sich vorstellen, dass alleine der Korsische Naturpark (Parc Régional Naturel de Corse) etwa ein Drittel der Insel einnimmt. Fünf Naturschutzparks schützen eine einzigartige Fauna und Flora. Die Cerbicale-Inseln sind ein Reservat der Haubenkormorane, um die Lavezzi-Inseln wurden 68 Fischarten gezählt, die Inseln Finocchiarola und Scandola wurden zum ersten, sich über Land und Meer erstreckenden französischen Naturschutzgebiet, und in der Lagunenlandschaft des Etang de Biguglia nisten 127 Wasservogelarten. Blumenreiches Früjahr mit dem betörenden Duft der Macchia, köstlicher Herbst mit den Kastanienfesten in den Bergdörfern, die korsische Natur ist zu jeder Jahreszeit eine Entdeckung wert. Eine Wanderung durch Korsika ist eine Begegnung mit dem echten Korsika. Lassen Sie sich vom Anblick der festungsartigen Granithäuser oder den aus Steinen aufgeschichteten Schutzhütten der Hirten begeistern, baden Sie im klaren Wasser der Felsbecken, die durch die herabstürzenden Wasserfälle ausgehöhlt wurden, gehen Sie durch die wunderschönen Landschaften der Wälder, vielleicht erblicken Sie die halbwilden Schweine, oder Sie können den Lämmergeier, vielleicht auch das Mufflon beobachten. Überall führen Wanderwege mitten hinein in das ursprüngliche und großzügige Korsika. Die bekannteste Wanderroute ist der Fernwanderweg GR 20, der Calenzana (Region Calvi) mit Conca (Region Porto-Vecchio) verbindet und durch eine wilde Hochgebirgslandschaft führt. Dieser schwierige Weg zählt zu den weltweit schönsten Routen. Einfacher sind die Wandertouren "Mare e Monti Nord" von Cargèse nach Calenzala und "Mare e Monti Sud" von Porticcio nach Propriano. Drei große Wanderwege verbinden die beiden Küsten, eine davon, der "Mare a Mare Sud", ist ganzjährig begehbar. Und überall wird Ihnen immer ein Schäfer oder ein Einheimischer begegnen, der Ihnen eine Quelle zum Stillen Ihres Durstes oder einen Weg zu einer genuesischen Brücke zeigt. Die für alle geeigneten Wanderrouten "Sentiers de pays" führen in das Alta-Rocca in die Nähe der berühmten Aiguilles de Bavella (Bavella-Nadeln). Im Bozio lenken sie Ihre Schritte hin zu alten, mit Fresken verzierten romanischen Kapellen. Der Niolo, ein Paradies für Liebhaber des Hochgebirges, bietet einfachere Rundwege durch die tiefen Wälder mit korsischen Schwarxkiefern von schwindelerregender Höhe. Das Mountainbike ist Ihnen lieber? Dann sind Sie hier im Paradies. Sportliche oder familiäre Strecken, hunderte von Waldwegen, Wanderwegen und kleine Strassen können ganzjährig befahren werden. Und wenn Sie ein begeisterter Reiter sind, dann auf im Galopp. Fast 2000 Kilometer Wanderwege sind für Reiter geöffnet und bringen Sie zu Stätten und Dörfern, die über die Straße nicht erreichbar sind. Also dann: auf in den Sattel!