Historischer Rundgang
- Über dem Eingangstor der Zitadelle kann man eine Gedenktafel sehen, die die Inschrift "civitas Calvi semper fidelis" trägt. Sie gedenkt der Treue Calvis an Genua im 16 Jahrhundert. Ehemaliger Wachposten, in Empfangssaal und Ausstellungsraum umgewandelt.
- Bollwerk San Giorgio, im 15 Jahrhundert gebaut.
- Gouverneurspalast, früher "castel nuovo". Das "Officio San Giorgio" unternahm von 1483 bis 1492 die enormen Ausbauarbeiten, die dem "Castel" seinen endgültigen Aspekt gaben. Von 1545 bis 1547 und 1652 war es die Residenz der Gouverneure Korsikas. Heute befindet sich hier die Kaserne der Fremdenlegion "Sampiero".
- Gebetshaus der Brüderschaft Saint Antoine (1510), Versammlungsort der Brüderschaften Saint Antoine und Maria Verkündigung, früher wohltätige und fromme Gemeinschaften. Ein Fenstersturz aus Schiefer aus dem 16 Jahrhundert, der Saint Antoine Abbe darstellt, verziert die Fassade.
- Palast der Bischöfe von Sagone. Im 16 Jahrundert gebaut, Residenz der Bischöfe. Nach der Revolution von der Familie Giubegga erstanden.
- Haus Laurent Giubegga, Patenonkel Napoleons. In den Monaten Mai und Juni 1793 wohnte hier der zukünftige Kaiser, der mit seiner Familie aus Ajaccio flüchten musste.
- Ein einzigartiger Fenstersturz aus Schiefer, Ende des 15 Jahrhunderts gebaut. Er stellt Saint Jean-Baptiste und Saint François neben der Heiligen Jungfrau mit Kind dar.
- Geburtshaus Christoph Kolombus: Eine Gedenktafel erinnert an eine alte Tradition, in der der "Admiral des Ozeans" in Calvi zur Welt kam.
- Militärkrankenhaus: es wurde an der Stelle des Castel Vecchios in der zweiten Hälfte des 16 Jahrhunderts mit den von J.A. Vincentello gestifteten Geldern errichtet. Das Gebäude erfüllte seinen einst geäusserten Wunsch, die stadt mit einem Leihhaus zu versehen.
- Die Kathedrale Saint Jean-Baptiste: das genaue Baudatum ist nicht bekannt, lag aber im 13 Jahrhundert. Sie gehörte zuerst zum genuesischen Kloster, wurde dann zur Kathedrale erhoben. Sie wurde 1481 in Brand gesetzt und 1528 restauriert und vergrössert, 1533 teilweise zerstört und erneut 1567 beschädigt. In 1570 bekommt sie ihren heutigen Aspekt. Sie enthält zahlreiche Kunstobjekte.
- Katakomben die zu den Kanonenscharten führen.
- Bollwerk Malfetano.
- Bollwerk "Celle" mit einem Wachturm.
- Tufunellu: Katakomben, die zum Meer führen
- Bollwerk "Teghjale" mit Wachposten
- Portiglida sind Katakomben die zum Meer führen. Dort befindet sich der "fanalettu", ein Leitsignal für die Schiffahrt.
- Bollwerk Sant'Antonio d'Alto
- Die Pulverkammer mit zwei Pulverlagern
- Der Turm Sant'Antonio
Panorama Rundgang
- Turm Sant'Antonio: Blick auf den Hafen, die Bucht von Calvi, die Kapelle Notre Dame de la Serra (1479) und Capu di a Veta (713 m).
- Sant'Antonio d'Alto: Blick auf die umliegenden Dörfer, die Bergkette Monte Grosso (Hintergrund Monte Cinto, 2710 m) und den Wald von Bonifato.
- Teghjale: im Nordosten die Landspitze Spano. Im Südwesten, die Landspitze Revellata.
- Celle: besondere Aussicht bei klarer Sicht auf der "Apenin".
- Malfetano: liegt über dem Christoph Kolombus Platz, Blick auf die Landspitze Saint François (Ruinen des ersten Klosters der Franziskaner, 1220 von Franz von Assisi gegründet), auf die Kapelle Loretto (1495), das Fort Mozzello (1756) und das Fort Toretta (1843).